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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 51,75 € |
51,10 € |
+0,65 € |
+1,27 % |
22.04/17:35 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0006202005 |
620200 |
- € |
- € |
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Salzgitter-Aktie: massiv unterbewertet 29.10.2012
Frankfurter Börsenbrief
Detmold (www.aktiencheck.de) - Die Experten vom "Frankfurter Börsenbrief" agieren antizyklisch und legen sich bei der Aktie von Salzgitter (ISIN DE0006202005 / WKN 620200) mit einem Stop-Buy-Limit auf die Lauer.
Die Experten würden gegen den konjunkturellen Stimmungsstrom schwimmen und zu einem Engagement bei der Stahlaktie raten. Hier greife der Grundsatz, bei zyklischen Investments zu kaufen wenn die "Kanonen donnern" würden. Wer bei "guten Zahlen" investiere, komme bei derlei Investments grundsätzlich zu spät und werde nicht selten mehr oder weniger an der Spitze kaufen.
Zudem würde die Charttechnik einen griffigen Timing-Aufhänger liefern. Während in früheren Schwächephasen die Umsätze eher hoch gewesen seien, hätten sich zuletzt mitunter entgegengesetzt Kursanstiege mit erhöhtem Umsatzvolumen ergeben. Die Chancen stünden günstig, dass auch der längerfristige Abwärtstrend gebrochen werde. Das ganze spiele sich vor dem Hintergrund einer massiven Unterbewertung ab. Um nur das bilanzielle Eigenkapital vor Minderheiten zu erreichen, müsste der Börsenwert von derzeit etwa 2.065 Mio. EUR um grob 90% steigen. Zudem stünden dem genannten Börsenwert bilanziell Wertpapiere und Finanzmittel im Volumen von addiert etwa 1.132 Mio. EUR gegenüber. Insofern sähen die Experten bei einer Erholung der Stahlkonjunktur ziemlich locker das Doppelte des aktuellen Aktienkurses. Aktuell notiere das Papier bei 34,37 EUR.
Der Konzern stehe für knapp 10 Mrd. EUR Außenumsatz, davon ca. 28% im Stahlgeschäft, ca. 40% im Handel. Eher kleiner, aber margenstärker als die beiden erstgenannten, sei der Röhrenbereich mit etwa 17% Anteil. Hinzuzurechnen seien Dienstleistungen, Technologie und Sonstiges. Zusammengefasst dokumentiere dies alles ein hochzyklisches Geschäft.
Gleichwohl habe der Konzern in den vergangenen fünf Geschäftsjahren nur in einem Fall rot geschrieben und kumuliert sogar etwa 1,46 Mrd. EUR unter dem Strich verdient. Der kumulierte Cashflow habe sogar bei etwa 2,5 Mrd. EUR, also deutlich höher als der aktuelle Börsenwert gelegen. Dies relativiere ein wenig das eher gemischte Zahlenwerk für das erste Semester 2012 mit plus 13% im Außenumsatz (5.378,5 Mio. EUR), aber einem negativen Vorsteuerergebnis von 17,9 Mio. EUR. Für das laufende Geschäftsjahr visiere die Konzernführung einen mindestens stabilen Umsatz und ein positives Vorsteuerergebnis im unteren bis mittleren Millionenbereich an.
Die Experten vom "Frankfurter Börsenbrief" legen sich bei der Salzgitter-Aktie antizyklisch mit einem Stop-Buy-Limit von 35,62 EUR auf die Lauer. Das Kursziel werde bei 48 EUR gesehen und zur Absicherung eines Engagements sollte das Stop-Loss-Limit bei 29,40 EUR gesetzt werden. (Ausgabe 43 vom 27.10.2012) (29.10.2012/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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